Neurologie - Ergotherpie Yvonne Sauer

Ergotherapie Yvonne Sauer
Ihre Ergotherapie in Zell im Wiesental
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Neurologie

Leistungen
Die Ergotherapie beschäftigt sich mit der Behandlung von Menschen, die durch eine neurologische Erkrankung bzw. ausgelöst durch Schädigungen im zentralen Nervensystem (ZNS) eine vorübergehende oder dauerhafte Herabsetzung Ihrer Handlungsfähigkeit erlitten haben. Die Schädigungen verursachen Störungen in den Bereichen der Sensomotorik sowie der neuropsychologischen und kognitiven Fähigkeiten und haben Auswirkungen auf psychosoziale Bereiche eines Menschen.
Die Bedeutung der Ergotherapie beruht hierbei auf ihren Ansätzen dem Menschen zu mehr Aktivität und Partizipation zu verhelfen.
Wir in der Praxis arbeiten vorwiegend nach dem neuropsychologischen Trainingsprogramm Verena Schweizer, welches sich sehr bewährt hat. Das Neurotraining entwickelte Verena Schweizer in enger Zusammenarbeit mit der Neuropsychologin Marlene Kohenof Anfang der 70er Jahre an der Klinik Valens (Schweiz), um hirngeschädigte Patienten mit kognitiven Funktionsstörungen sozial und möglichst auch beruflich wiedereinzugliedern. Dieses Trainingsprogramm ist ein sehr umfangreiches, vielfältiges und anspruchsvolles Therapieprogramm, worauf großer Wert auf erwachsenengerechtes Material gelegt wurde, um die Frustration nicht noch weiter zu steigern.

Nach einer Hirnschädigung durch Schlaganfall oder Schädel - Hirn -Trauma müssen nicht nur die gestörten körperlichen Funktionen, sondern auch intellektuelle Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit, Raumsinn, visuell - kognitive und visuell - konstruktive Fähigkeiten, Lesesinnverständnis, Lernen und Gedächtnis, Sprache und Denkbeweglichkeit wieder hergestellt werden sowie auch Lern- und Problemlösungsstrategien (wieder-) erlernen und trainieren.
Eine ergotherapeutische Behandlung in diesem Fachbereich beinhaltet zum Beispiel Abbau krankhafter Haltungs- und Bewegungsmuster, Verbesserung der Verarbeitung von Sinnesreizen im Sinne einer Normalisierung der Reizempfindung, einer Filterung und Bewertung der empfundenen Reize, einer Normalisierung der Geschwindigkeit der Reizverarbeitung und der Normalisierung der Reizverarbeitung bis zu einer zweckmäßigen motorischen Antwort. Des Weiteren Verbesserung von neuropsychologischen Defiziten und Einschränkungen der geistigen Fähigkeiten, Entwicklung und Verbesserung der Fähigkeiten unter anderem in den Bereichen der Gefühlssteuerung, der Affekte oder der Kommunikation, die Grob- und Feinmotorik, Gleichgewichtsempfindungen, Wachkomatöse Patienten versuchen aus dem Koma zu holen, Training von Alltagsaktivitäten im Hinblick auf die persönliche, häusliche und berufliche Selbständigkeit sowie Beratung bezüglich geeigneter Hilfsmittel und Änderungen im häuslichen und beruflichen Umfeld, eventuell Anpassung von Hilfsmitteln.

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